Hilfe- und Beratungsstellen

Bei dem Verdacht auf eine psychische Erkrankung ist es wichtig, sich an eine Vertrauensperson zu wenden. Bei dieser Vertrauensperson kann es sich nicht nur um den Partner, die Eltern oder einen Freund handeln. Wenn es keine Alternativen gibt, sollte sich der Leidtragende an einen Kollegen, einen Lehrer oder eine andere Person aus dem näheren Umfeld wenden. Wenn sich kein Ansprechpartner findet, muss dieser erste Schritt übersprungen werden.

Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt

Leider ist es vielerorts schwierig, einen zeitnahen Termin bei einem Therapeuten zu ergattern. Deswegen empfiehlt sich als nächster Schritt der Gang zum Hausarzt. Anhand der Symptomatik kann der Hausarzt seinen Patienten über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten aufklären. In der Regel vergehen in Deutschland zwanzig Wochen zwischen Kontaktaufnahme und Behandlungsbeginn durch einen Therapeuten.

Notfall-Seelsorge

Alternativ können sich Betroffene auch an eine Beratungsstelle oder an ein Hilfetelefon wenden. Wegen des hohen Leidensdrucks können viele Betroffene nicht so lange warten, bis sie einen Therapieplatz erhalten.

Das Krisentelefon TelefonSeelsorge bietet eine Soforthilfe bei Notsituationen an. Wer sich in einer akuten, seelischen Notfalllage befindet, kann aber auch direkt in die Notaufnahme gehen oder einen Rettungsdienst rufen.

Bei bestehenden Selbstmordgedanken ist es unbedingt notwendig, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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