Klassische Homöopathie für Tiere

Inhaltsverzeichnis

Wie verläuft eine homöopathische Behandlung ?

Können auch Tiere homöopathisch behandelt werden ?

Warum eigentlich klassische Homöopathie ?

Weshalb ist die genaue Beobachtung so wichtig ?

Wie findet man das richtige Arzneimittel ?

Wie schnell wirken homöopathische Arzneimittel ?

Wo liegen die Grenzen der Homöopathie ?

Wie werden homöopathische Arzneimittel verabreicht ?



Wie verläuft eine homöopathische Behandlung ?

Ich komme zu Ihnen ins Haus, denn ich möchte meine Patienten in ihrer gewohnten Umgebung antreffen.
Die erste Fallaufnahme (Erst-Anamnese) dauert ca. eine Stunde.
Um die Anamnese effizienter zu gestalten oder besser gesagt als Gedächtnisstütze, können Sie vorab einen Fragebogen ausfüllen.
Nach der Anamnese ermittle ich zu Hause das Arzneimittel ganz speziell für Ihren Vierbeiner und gebe es Ihnen bekannt, so dass Sie es sich in der Apotheke besorgen können.
Unser nächster Kontakt erfolgt zwei bis vier Wochen später telefonisch.
Sie berichten mir, was in der Zeit seit Einnahme des Mittels passiert ist.



Können auch Tiere homöopathisch behandelt werden ?

Der Erfolg der klassisch homöopathischen Tierbehandlung hängt von der
Beobachtungsgabe des Behandlers und des Tierbesitzers ab.
Je exakter der Tierbesitzer seine Beobachtungen wiedergeben kann, je grösser ist
die Chance, das passende Arzneimittel schnell zu finden.



Warum eigentlich klassische Homöopathie ?

Wenn Homöopathie klassisch, dh nach den Gesetzen Samuel Hahnemanns,
praktiziert wird, ist es die einzige Therapie, bei der echte Heilung sanft, schnell
und nebenwirkungsfrei erreicht werden kann.
Das ist letzendlich auch der Wunsch anderer Therapierichtungen.
Während zB Fieber schulmedizinisch mit Medikamenten bekämpft (unterdrückt) wird,
bedient sich die Homöopathie fiebererzeugender Arzneimittel, die den Organismus
bestärken, aus eigener Kraft das Fieber zu überwinden.



Weshalb ist die genaue Beobachtung so wichtig ?

Das Prinzip der Homöopathie basiert darauf, eine Störung im Organismus mit
dem Arzneimittel zu behandeln, welches im gesunden Organismus ähnliche
Symptome hervorrufen kann.
Je genauer die Symptome, je grösser die Chance, auf Anhieb das richtige Mittel
zu finden.



Wie findet man das richtige Arzneimittel ?

Hahnemann (1755 - 1843), der Begründer der heutigen klassischen Homöpathie,
hat damals begonnen, Stoffe in hoher Verdünnung gesunden Personen zu verab-
reichen. Diese mussten akribisch genau ihre Symptome täglich niederschreiben.
Aus diesen Niederschriften entstanden im Laufe der Zeit Symptomenverzeichnisse
(Repertorien) und Arzneimittelbilder, die bis in unsere Zeit erweitert werden.



Wie schnell wirken homöopathische Arzneimittel ?

Die Wirkung des passenden homöopathischen Arzneimittels hängt von der
Reaktionsfähigkeit (Lebenskraft) des Patienten ab. Ist der Patient reaktionsfähig
(akute Krankheit), wird es ihm in sehr kurzer Zeit besser gehen.
Bei chronischen Krankheiten und noch vorhandener Reaktionsfähigkeit wird sich
innerhalb einiger Wochen die Besserung einstellen.



Wo liegen die Grenzen der Homöopathie ?

Missbildungen und genetisch bedingte Störungen sind homöopathisch nicht zu
heilen. Je nach Situation kann eine Linderung der Beschwerden erreicht werden.



Wie werden homöopathische Arzneimittel verabreicht ?

Homöopathische Arzneimittel unterscheiden sich zunächst im Namen, aber auch in
der Potenz (die oder der Buchstabe und die Zahl hinter dem Namen).
Meist kann man sich für Tropfen oder Globuli (kleine Kügelchen) entscheiden.
Die Potenz bestimmt den Verabreichungsmodus:

C- oder D-Potenzen :
     Es werden drei Globuli oder Tropfen in einem Glas Wasser aufgelöst,
      1 ml in eine Spritze aufgezogen und eine halbe Stunde vor dem Essen
      ins Maul gegeben. Bei nochmaliger Verabreichung aus dem gleichen Glas
      vorher kräftig mit einem Plastiklöffel umrühren.

LM- oder Q-Potenzen:
      Dilution 1 :
      Es werden 1 bis 2 Globuli oder Tropfen in einem Glas Wasser aufgelöst
      und kraeftig mit Plastiklöffel umgerührt.

      Dilution 2 :
      Von Dilution 1 wird ein Teelöffel abgenommen und in einem neuen Glas
      Wasser kräftig verrührt.
      Davon wird ein Teelöffel (oder 1ml aus der Spritze) eingegeben.
      LM-oder Q-Potenzen koennen täglich eingenommen werden.

   Nach der ersten Einnahme muss das Fläschchen vor jeder weiteren Einnahme
   zehnmal geschüttelt werden.
   Das heisst, es werden zehn Schüttelschläge auf eine feste
   Unterlage ausgeführt.

Bei Besserung oder Verschlimmerung der Beschwerden muss die Arzneigabe abge-
setzt werden, und Sie rufen mich an.